Stand: 1. August 2026 | Version 1.0
(1)Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für die Nutzung der Software-as-a-Service-Anwendung Stirnio (nachfolgend „Anwendung“ oder „Dienst“), die unter den Domains stirnio.de und stirnio.com bereitgestellt wird.
(2) Anbieter und Vertragspartner ist:
Sociworks Digital Solutions
Inhaber: Taylan Deniz Erdogan
Köthenwaldstr. 30
31275 Lehrte
Deutschland
E-Mail: taylandenizerdogan@gmail.com
(3) Die Anwendung richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, insbesondere an Kleinunternehmer, Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist nicht vorgesehen.
(4) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
(1) Stirnio ist eine webbasierte Anwendung zur Erstellung von Rechnungen und Angeboten, zur Verwaltung von Kunden und Ausgaben, zur Erfassung von Arbeitszeiten sowie zur Verwaltung von Personalstammdaten und -dokumenten.
(2) Der Funktionsumfang umfasst insbesondere:
(3) Die konkreten Funktionen des jeweils gebuchten Tarifs ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung auf der Website zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.
(4) Wichtiger Hinweis: Stirnio ist ein Softwarewerkzeug und ersetzt keine Steuerberatung, Rechtsberatung oder Buchführungsdienstleistung. Der Anbieter erbringt keine Steuerberatung im Sinne des Steuerberatungsgesetzes (StBerG). Der Nutzer bleibt allein verantwortlich für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit seiner steuerlichen und buchhalterischen Angaben sowie für die Einhaltung der für ihn geltenden gesetzlichen Pflichten.
(1) Die Nutzung setzt eine Registrierung voraus. Mit Absenden des Registrierungsformulars gibt der Nutzer ein Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrags ab.
(2) Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter das Nutzerkonto freischaltet und dies dem Nutzer per E-Mail bestätigt.
(3) Der Nutzer ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.
(4) Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Bei Verdacht auf Missbrauch ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.
(1) Die Anwendung befindet sich derzeit in einer Beta-Phase. Während dieser Phase werden sämtliche Funktionen unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
(2) In der Beta-Phase kann es zu Funktionseinschränkungen, Änderungen am Funktionsumfang oder zeitweisen Nichtverfügbarkeiten kommen. Der Nutzer wird hierauf ausdrücklich hingewiesen.
(3) Der Anbieter wird das Ende der Beta-Phase mindestens vier Wochen im Voraus per E-Mail ankündigen.
(4) Nach Ende der Beta-Phase erfolgt keine automatische Umstellung auf einen kostenpflichtigen Tarif. Nutzerkonten werden auf den unentgeltlichen Free-Tarif umgestellt. Eine kostenpflichtige Buchung erfolgt ausschließlich auf ausdrückliche Bestellung des Nutzers.
(5) Datenerhalt: Sämtliche vom Nutzer eingegebenen Daten bleiben beim Übergang von der Beta-Phase in den Regelbetrieb vollständig erhalten. Ein Datenverlust durch die Umstellung findet nicht statt. Soweit einzelne Funktionen im Free-Tarif nicht enthalten sind, bleiben die zugehörigen Daten weiterhin lesbar und exportierbar; lediglich die Neuanlage weiterer Datensätze kann eingeschränkt sein.
(1) Die Anwendung wird in verschiedenen Tarifen angeboten. Die jeweils gültigen Tarife, Leistungsumfänge und Preise sind auf der Website einsehbar.
(2) Alle Preisangaben verstehen sich zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern der Anbieter umsatzsteuerpflichtig ist. Sofern der Anbieter die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG in Anspruch nimmt, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen; hierauf wird bei der Preisangabe hingewiesen.
(3) Kostenpflichtige Tarife werden im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum berechnet.
(4) Der Anbieter behält sich vor, die Preise mit einer Frist von sechs Wochen zum Ende eines Abrechnungszeitraums zu ändern. Der Nutzer wird hierüber per E-Mail informiert und kann den Vertrag im Falle einer Preiserhöhung bis zum Wirksamwerden der Änderung außerordentlich kündigen.
(5) Befindet sich der Nutzer mit einer Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang nach vorheriger Ankündigung und Setzung einer angemessenen Nachfrist zu sperren. Die Daten des Nutzers bleiben während der Sperrung erhalten.
(1) Der Vertrag über den unentgeltlichen Free-Tarif wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten jederzeit ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden.
(2) Kostenpflichtige Verträge werden mit der jeweils bei Vertragsschluss angegebenen Laufzeit geschlossen und verlängern sich automatisch um denselben Zeitraum, sofern sie nicht fristgerecht gekündigt werden.
(3) Die Kündigung ist jederzeit über die Kündigungsfunktion im Nutzerkonto möglich (§ 312k BGB). Alternativ genügt eine Mitteilung in Textform an support@stirnio.de.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Nutzer gegen § 8 dieser AGB verstößt.
(5) Datenexport nach Vertragsende: Der Nutzer hat nach Kündigung für einen Zeitraum von 30 Tagen die Möglichkeit, seine Daten über die Exportfunktion herunterzuladen. Nach Ablauf dieser Frist werden die Daten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen (siehe § 10).
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Anwendung. Eine bestimmte Verfügbarkeitsquote wird nicht zugesichert.
(2) Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt und, soweit planbar, mindestens 24 Stunden im Voraus angekündigt.
(3) Nicht als Nichtverfügbarkeit gelten Ausfälle, die auf höherer Gewalt, Störungen im Verantwortungsbereich Dritter (insbesondere Hosting- und Infrastrukturanbieter) oder auf Umständen beruhen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat.
(1) Der Nutzer verpflichtet sich, die Anwendung nicht missbräuchlich zu nutzen. Untersagt sind insbesondere:
(2) Der Nutzer ist verantwortlich für die Rechtmäßigkeit der von ihm eingegebenen Daten. Soweit er personenbezogene Daten Dritter (insbesondere seiner Kunden und Beschäftigten) in die Anwendung eingibt, stellt er sicher, dass er hierzu berechtigt ist.
(3) Der Nutzer stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung der Anwendung durch den Nutzer beruhen.
(4) Bei Nutzung der KI-gestützten Belegerkennung ist der Nutzer dafür verantwortlich, dass die hochgeladenen Belege keine Daten enthalten, deren Übermittlung an den in der Datenschutzerklärung genannten Dienstleister unzulässig wäre.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
(4) Keine Haftung für steuerliche Richtigkeit: Der Anbieter haftet nicht für die steuerliche oder buchhalterische Richtigkeit der vom Nutzer erstellten Dokumente. Die Anwendung unterstützt den Nutzer bei der Einhaltung formaler Anforderungen, ersetzt jedoch nicht die eigenverantwortliche Prüfung durch den Nutzer oder seinen Steuerberater.
(5) Keine Haftung für KI-Ergebnisse: Die automatische Belegerkennung erfolgt mit Hilfe künstlicher Intelligenz. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der automatisch ausgelesenen Werte. Der Nutzer ist verpflichtet, die Ergebnisse vor der Speicherung zu prüfen.
(6) Beta-Phase: Während der Beta-Phase wird die Anwendung unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Haftung des Anbieters beschränkt sich in dieser Phase auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit (§ 599 BGB analog). Absätze 1 und 3 bleiben unberührt.
(7) Der Nutzer ist verpflichtet, seine Daten regelmäßig über die Exportfunktion zu sichern.
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Nutzers nach Maßgabe der Datenschutzerklärung, abrufbar unter https://stirnio.de/datenschutz.
(2) Soweit der Nutzer im Rahmen der Anwendung personenbezogene Daten Dritter verarbeitet (insbesondere Kunden- und Beschäftigtendaten), handelt der Anbieter als Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO. Hierzu wird ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) geschlossen, der bei der Registrierung Vertragsbestandteil wird.
(3) Gesetzliche Aufbewahrungsfristen: Ausgestellte Rechnungen unterliegen der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht von acht Jahren (§ 147 Abs. 3 AO, § 14b UStG). Diese Daten werden auch nach Vertragsende bis zum Ablauf der gesetzlichen Frist aufbewahrt und anschließend gelöscht. Ein Anspruch auf vorzeitige Löschung besteht insoweit nicht (Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO).
(4) Ausgestellte Rechnungen werden nach den Grundsätzen der GoBD unveränderbar gespeichert. Eine nachträgliche Änderung ist technisch ausgeschlossen; Korrekturen erfolgen ausschließlich durch Korrekturrechnungen.
(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB zu ändern, soweit dies zur Anpassung an geänderte Rechtslage, Rechtsprechung oder technische Gegebenheiten erforderlich ist und der Nutzer hierdurch nicht unangemessen benachteiligt wird.
(2) Änderungen werden dem Nutzer mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als angenommen. Auf diese Folge wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.
(3) Im Falle eines Widerspruchs kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
(4) Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Die Anwendung richtet sich ausschließlich an Unternehmer (§ 1 Abs. 3).
Sociworks Digital Solutions — Taylan Deniz Erdogan
Köthenwaldstr. 30, 31275 Lehrte